Meine Motivation zu solchen Bildern...

Makro einer Libelle
Makroaufmahme einer Libelle mit EF 75-300 USM

 

Nach einem persönlichen Ereignis suchte ich eine Möglichkeit dem beruflichen Stress in der Freizeit zu entgehen. Dazu wären weitläufige Spaziergänge in der Natur mit dem Partner und Hund sehr geeignet. Aber nur Spazieren zu gehen erfüllt kurze Zeit die Aufmerksamkeit.

 Dann erwachte die Beobachtung der Natur und die vielfältigen Objekte drangen ans Auge. Nun sie auf Film zu bannen war schon in frühester Jugend mein Hobby. Deshalb flammte der Wunsch auf dies nun jetzt wieder zu tun.

Dazu musste ich mich mit der heutigen Fototechnik beschäftigen. Nach ersten Versuchen mit Handykameras musste ich feststellen - viel zu unflexibel, viel zu schlechte Optiken und hauptsächlich zur Selfimanie zu gebrauchen.

Also weiter zu den Systemkameras. Schon besser - erinnerten sie mich doch an die Spiegelreflex aus meiner analogen Zeit. Auch das Bild auf dem Monitor so zu sehen wie später auf SD-Karte gespeichert war Anfangs ganz gut. Doch dann stellten sich bald Grenzen ein.

Der Riesenzoom über Tasten elektrisch betrieben war zu unhandlich wenn man bestimmte Ausschnitte erreichen wollte. Auch optisch waren zu viele Kompromisse nötig, die im Bild sichtbar waren.

Der Sensor in der Größe einer viertel Briefmarke (für unsere jüngeren User - Nachweis der Bezahlung des Trafik bei der Briefpost) wie auch in den Handys. Dort aber meist noch kleiner machte mir mit dem Sensorrauschen stark zu schaffen da ich mit kleiner Blendenöffnung arbeiten musste um Tiefenschärfe zu erhalten.

Wenn man sich vorstellt 18 Millionen lichtempfindliche Zellen tummeln sich auf der Größe einer viertel Briefmarke ist die gegenseitige Beeinflussung eigentlich klar. Auch die optische Auflösung hat seine Grenzen. Also blieb nichts weiter übrig als sich eine Kamera mit größeren Sensor und Wechselobjektiven zu suchen.

Nun kam aber sehr schnell der Preis ins Spiel. Also kristallisierte sich das APS-C Sensorformat heraus mit ebenfalls mit 18 Millionen Zellen aber auf der Größe 22,5 x 15 mm anstatt auf 7,2 x 5,4 mm. Damit war das Sensorrauschen stark minimiert und der Preis noch nicht zu hoch. Ich war bei den digitalen Spiegelreflexkameras angekommen. Nun spielte nur noch die Verfügbarkeit der Objektive bei der Auswahl der Marke eine Rolle.

Für mich fand ich das Optimum bei Canon mit der EOS 1200D und den Objektiven EF 28-80 mm USM Makro und EF 75-300 USM Makro. Beide Objektive haben Ultraschallmotoren zur automatischen Scharfstellung und sind für die Makrofotografie geeignet.

Die Ultraschallmotoren gewährleisten eine sehr schnelle Scharfstellung bei der Verfolgung von Tieren und Insekten und die Makrofunktion ermöglicht erst die formatfüllende Darstellung dieser.

 

Makro einer Hummel
Makrofoto einer Hummel

 

Nun kam ein weiteres Problem. Die Kamera produzierte aus dem Rohdaten des Sensors Bilder die nicht immer meinen Wünschen entsprachen. Da ich die Rohdaten aber mit abspeicherte kam sehr schnell die Idee diese wie den Film in der analogen Technik anzusehen.

Also wurde die digitale Entwicklung in Angriff genommen und ich entdeckte für mich DXO Optics Pro. Dort kann ich nun die Reserven aus den Bilddaten herauslocken...

In der Galerie sind einige Proben meiner Tätigkeit als ambitionierter Hobbyfotograf zu sehen.